Missoir

In Folge 7 der 20. Staffel „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) wird Missoir vorgestellt – ein Frauenurinal ohne Wasserspülung für Veranstaltungen, Clubs, Stadien und andere Orte mit hohem Besucheraufkommen. Das Frauenurinal ohne Wasserspülung ermöglicht das Urinieren in einer natürlichen Hockhaltung, ohne dass Nutzer die Anlage mit dem Körper berühren müssen. Ziel ist es vor allem, die Kapazität von Sanitäranlagen zu erhöhen und die häufig deutlich längeren Warteschlangen vor Frauentoiletten zu verkürzen.
Die Gründerin
Ilona „Lena“ Olvedi aus Berlin ist zum Zeitpunkt ihres Auftritts bei „Die Höhle der Löwen“ 44 Jahre alt und Geschäftsführerin der MISSOIR GmbH. Die Idee für das Frauenurinal entstand bereits 2018 aus der Beobachtung heraus, dass Frauen bei Veranstaltungen häufig erheblich länger auf eine freie Toilette warten müssen als Männer.
Olvedi wollte deshalb ein Pendant zum klassischen Pissoir entwickeln, das auf die Anatomie und Bedürfnisse von Frauen abgestimmt ist. Statt eine klassische Toilettenkabine schneller zu machen, setzt Missoir auf eine zusätzliche Sanitär-Lösung ausschließlich für das Urinieren. Dadurch sollen normale Toiletten gleichzeitig für andere Bedürfnisse frei bleiben.
Nach ersten Tests wurde das Frauenurinal bei Festivals und Veranstaltungen eingesetzt und anschließend für den professionellen Einsatz weiterentwickelt. Inzwischen richtet sich Missoir ausschließlich an gewerbliche, öffentliche und halböffentliche Betreiber. Zum möglichen Einsatzgebiet gehören Festivalgelände, Clubs, Konzerthallen, Stadien, öffentliche Anlagen und weitere Orte mit hohen Besucherzahlen.
Frauenurinal ohne Wasserspülung
Missoir ist ein festes Hockurinal, bei dem Nutzer nicht auf einer Toilettenbrille sitzen müssen. Stattdessen wird eine natürliche Hockposition über der vertieften Urinalfläche eingenommen. Haltegriffe unterstützen die Position, während ein konstruktiver Spritzschutz für eine möglichst hygienische Nutzung sorgen soll.
Das Frauenurinal ohne Wasserspülung kommt ohne klassische Toilettenschüssel und ohne Wasserspülung aus. Dadurch wird für jeden Nutzungsvorgang kein zusätzliches Spülwasser benötigt. Besonders an Veranstaltungsorten mit mehreren Tausend Besuchern kann dies sowohl den Wasserverbrauch als auch die Anforderungen an die Sanitär-Infrastruktur reduzieren.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Geschwindigkeit. Da keine Kleidung vollständig abgelegt, keine Toilettenbrille gereinigt und keine Spülung abgewartet werden muss, soll die Nutzungsdauer kürzer als bei einer klassischen Toilettenkabine ausfallen. Mehrere Missoirs können außerdem nebeneinander installiert werden, wodurch auf vergleichbarer Fläche zusätzliche Kapazität entstehen kann.
Das Konzept zielt dabei nicht darauf ab, klassische Toiletten vollständig zu ersetzen. Ein Frauenurinal ohne Wasserspülung eignet sich ausschließlich für das Urinieren und ist damit als Ergänzung zu bestehenden Sanitäranlagen gedacht. Herkömmliche Toilettenkabinen bleiben weiterhin notwendig.
Für Betreiber können sich neben kürzeren Warteschlangen auch wirtschaftliche Aspekte ergeben. Keine Wasserspülung bedeutet geringeren Wasserverbrauch, während die offene und robuste Konstruktion die Reinigung und Wartung vereinfachen soll. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt allerdings vom jeweiligen Veranstaltungsort, der Besucherzahl und der vorhandenen Sanitär-Infrastruktur ab.
- Frauenurinal speziell für öffentliche und gewerbliche Sanitäranlagen
- Natürliche Hockhaltung statt Sitzen auf einer Toilettenbrille
- Kontaktarme Nutzung
- Integrierte Haltegriffe
- Spritzschutz für die Anwendung im Hocken
- Keine Wasserspülung erforderlich
- Kann den Wasserverbrauch von Sanitäranlagen reduzieren
- Mehrere Anlagen können nebeneinander installiert werden
- Für Festivals, Clubs, Stadien, Konzerthallen und öffentliche Anlagen
- Soll Warteschlangen vor Frauentoiletten verkürzen
- Ergänzung und kein vollständiger Ersatz klassischer Toiletten
- Ausschließlich für gewerblichen, halböffentlichen und öffentlichen Einsatz erhältlich
Die Herausforderung des Frauenurinals ohne Wasserspülung liegt nicht allein in der Technik, sondern auch in der Akzeptanz. Während Pissoirs für Männer seit Jahrzehnten selbstverständlich zur öffentlichen Sanitär-Infrastruktur gehören, sind entsprechende Lösungen für Frauen deutlich weniger verbreitet. Missoir möchte deshalb sowohl Betreiber als auch Nutzer davon überzeugen, das Urinal als normalen zusätzlichen Bestandteil einer Sanitäranlage zu verstehen.
Für das weitere Wachstum von Missoir sucht Lena Olvedi in „Die Höhle der Löwen“ 180.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent der Firmenanteile an. Rechnerisch entspricht dies einer Bewertung von 900.000 Euro vor dem Investment. Kann das Frauenurinal ohne Wasserspülung die Löwen davon überzeugen, dass sich aus einem alltäglichen Problem auf Festivals und Großveranstaltungen ein skalierbares Sanitär-Konzept entwickeln lässt?
Gesuch & Deal?
| Art | Investment | Anteile | Unternehmenswert |
|---|---|---|---|
| Gesuch | 180.000 € | 20 % | 900.000 € |
| Kein Deal | -- € | -- % | -- € |
Fakten/ Steckbrief
- Name
- Missoir
- Entitätstyp
- Startup / Marke / DHDL-Teilnehmer
- Bereich auf DHDL.info
- Gründer
- Kurzbeschreibung
- Frauenurinal ohne Wasserspülung
- DHDL-Bezug
- Eintrag im DHDL-Teilnehmerverzeichnis
- Ausstrahlung
- DHDL-Sendung vom 19.10.2026
- Status auf DHDL.info
- Redaktionell geführter Gründer-/Startup-Eintrag
- Relevante DHDL-Seiten
- Gründer-Übersicht, Produkte, DHDL-Sendung vom 19.10.2026
Quellen, weiterführende Links

Website von Missoir (Frauenurinal ohne Wasserspülung) - Screenshot vom 15.10.2026
Einordnung Missoir auf DHDL.info
Missoir wird auf DHDL.info als Gründer-, Startup- und Marken-Eintrag im Umfeld von Die Höhle der Löwen (DHDL) geführt.
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¶ Missoir (Frauenurinal ohne Wasserspülung) wurde von Autor:in Natalie (nw) veröffentlicht am 15. Oktober 2026. Missoir wurde der Branche FreizeitImmobilien zugeordnet.
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