LifeSaveAir

In Folge 8 der 20. Staffel „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) wird LifeSaveAir vorgestellt – ein mechanisches Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung, das als ergänzende Hilfe bei einer Atemwegsblockade durch feste Fremdkörper vorgesehen ist. Das Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung erzeugt über eine Maske und einen manuell bewegten Kolben Unterdruck, der dabei helfen soll, einen festsitzenden Fremdkörper aus den Atemwegen zu lösen. LifeSaveAir soll ausdrücklich erst ergänzend eingesetzt werden, wenn anerkannte Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht erfolgreich waren oder nicht angewendet werden können.
Die Gründer
Nabil Chehade aus Dortmund ist zum Zeitpunkt seines Auftritts bei „Die Höhle der Löwen“ 46 Jahre alt und Erfinder von LifeSaveAir. Ausgangspunkt für die Entwicklung war ein Erstickungsnotfall in seiner eigenen Familie. Sein damals elfjähriger Sohn verschluckte sich an einer Erdbeere und bekam keine Luft mehr. Chehades Frau reagierte mit Rückenschlägen und konnte den Fremdkörper nach mehreren Versuchen lösen.
Das Erlebnis beschäftigte Nabil Chehade nachhaltig. Besonders die Frage, was passiert wäre, wenn die üblichen Maßnahmen nicht funktioniert hätten, führte zur Suche nach einer zusätzlichen mechanischen Möglichkeit. Über etwa ein Jahr entwickelte er erste Entwürfe und Prototypen für ein Gerät, das auch von Personen ohne medizinische Ausbildung verwendet werden können sollte.
Aiman Chehade ist 32 Jahre alt und ein Cousin von Nabil Chehade. Er bringt bereits unternehmerische Erfahrung mit und schloss sich dem Projekt an, nachdem Nabil ihm von der Idee und dem persönlichen Hintergrund erzählt hatte. Gemeinsam konzentrieren sich die Gründer auf den Aufbau der Jespira GmbH und die wirtschaftliche Skalierung von LifeSaveAir.
Jusef Chehade ist 31 Jahre alt und ebenfalls ein Cousin von Nabil. Auch er war bereits unternehmerisch tätig und ergänzt das Gründerteam beim Aufbau von Vertrieb, Unternehmen und Marke. Die drei Cousins gründeten gemeinsam die Jespira GmbH mit Sitz in Dortmund.
Von den ersten Prototypen bis zum marktfähigen Medizinprodukt vergingen mehrere Jahre. Neben der technischen Entwicklung mussten regulatorische Anforderungen erfüllt, Produktion und Qualitätssicherung aufgebaut und die sichere Anwendung des Systems definiert werden. LifeSaveAir wird heute in Deutschland entwickelt und produziert.
Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung
LifeSaveAir ist ein rein mechanisches Medizinprodukt für Atemwegsblockaden durch feste Fremdkörper. Das Gerät benötigt weder Strom noch Batterien. Es besteht aus einer manuellen Pumpe beziehungsweise einem Kolbensystem und austauschbaren Masken, die Mund und Nase möglichst dicht umschließen.
Im Set befinden sich drei Maskengrößen. Dazu gehören eine Maske für Kinder ab einem Körpergewicht von etwa zehn Kilogramm sowie zwei unterschiedliche Größen für Erwachsene. Entscheidend für die Funktion ist, dass die jeweilige Maske dicht am Gesicht abschließt.
Zur Anwendung wird zunächst die passende Maske mit dem Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung verbunden. Anschließend wird die Maske dicht über Mund und Nase der betroffenen Person platziert. Wird der rote Kolben vollständig herausgezogen, entsteht im System ein definierter Unterdruck.
Dieser Unterdruck soll dabei helfen, den blockierenden Fremdkörper aus den Atemwegen in Richtung Mundraum zu bewegen. Das Unternehmen verwendet dafür ein patentiertes Zwei-Ventil-System mit Druckbegrenzung. Nach Herstellerangaben soll dadurch ein kontrollierter Saugdruck erreicht werden, der unabhängig von der verwendeten Masken- beziehungsweise Patientengröße in einem vorgesehenen Bereich bleibt.
Besonders wichtig ist die Einordnung innerhalb der Ersten Hilfe. LifeSaveAir ersetzt weder den Notruf noch die anerkannten Standardmaßnahmen bei einer Atemwegsblockade. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, zunächst 112 zu rufen und die üblichen Erste-Hilfe-Schritte durchzuführen. Das Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung ist als ergänzende Option vorgesehen, wenn diese Maßnahmen erfolglos geblieben sind oder nicht durchgeführt werden können.
Das Produkt ist als Medizinprodukt der Klasse I registriert. Nach Angaben des Unternehmens wird LifeSaveAir in Deutschland produziert und verfügt über ein patentiertes technisches System. Es richtet sich sowohl an private Haushalte als auch an Einrichtungen und Unternehmen. Für gewerbliche Standorte bietet der Hersteller beispielsweise eine Variante in einem Kunststoffkoffer mit Wandhalterung an.
Nach einer tatsächlichen Notfallanwendung soll das verwendete Gerät aus hygienischen Gründen nicht erneut benutzt werden. Nach einer geprüften Rückmeldung über das entsprechende Formular bietet der Hersteller nach eigenen Angaben kostenlosen Ersatz an.
- Mechanisches Erste-Hilfe-Gerät für Atemwegsblockaden durch feste Fremdkörper
- Als Ergänzung zu anerkannten Erste-Hilfe-Maßnahmen vorgesehen
- Erzeugt Unterdruck über einen manuell herausgezogenen Kolben
- Maske wird dicht über Mund und Nase positioniert
- Drei Maskengrößen im Set
- Für Kinder ab etwa zehn Kilogramm Körpergewicht sowie Erwachsene
- Kein Strom und keine Batterien erforderlich
- Patentiertes Zwei-Ventil-System mit Druckbegrenzung nach Herstellerangaben
- Registriertes Medizinprodukt der Klasse I
- In Deutschland entwickelt und produziert
- Variante für Privathaushalte sowie Lösung mit Wandhalterung für Einrichtungen erhältlich
- Nach tatsächlicher Nutzung bietet der Hersteller nach geprüfter Rückmeldung Ersatz an
Das Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung adressiert damit Situationen, in denen Betroffene und Helfer unter extremem Zeitdruck handeln müssen. Der Nutzen hängt nicht nur von der technischen Konstruktion ab, sondern auch davon, dass Anwender das Gerät griffbereit haben, die Gebrauchsanweisung kennen und gleichzeitig die etablierten Abläufe der Ersten Hilfe beachten.
Die persönliche Entstehungsgeschichte spielt beim Auftritt der drei Cousins eine zentrale Rolle. Auch Nabils inzwischen 17-jähriger Sohn begleitet den Pitch und schildert den damaligen Vorfall aus seiner Perspektive. Gleichzeitig müssen die Gründer den Löwen zeigen, dass sich aus der medizinischen Idee ein wirtschaftlich tragfähiges Unternehmen mit entsprechender Produktion, Aufklärung und Vertrieb entwickeln lässt.
Für die weitere Vermarktung von LifeSaveAir suchen Nabil Chehade, Aiman Chehade und Jusef Chehade in „Die Höhle der Löwen“ ein Investment von 100.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent der Firmenanteile an. Kann das Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung die Löwen sowohl hinsichtlich seines medizinischen Einsatzbereichs als auch als skalierbares Produkt für Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen überzeugen?
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- LifeSaveAir ist ein mechanisches Erste-Hilfe-Gerät für Situationen, in denen die Atemwege durch einen festen Fremdkörper blockiert sind.
- Das Gerät arbeitet mit Unterdruck und soll dabei helfen, einen festsitzenden Fremdkörper aus den Atemwegen in Richtung Mundraum zu lösen.
- LifeSaveAir wird mit einer dicht sitzenden Maske über Mund und Nase angewendet.
- Durch das manuelle Herausziehen des Kolbens entsteht ein definierter Sog, der den Fremdkörper lösen soll.
- Das System funktioniert rein mechanisch und benötigt weder Strom noch Batterien.
- Zum Set gehören drei unterschiedliche Maskengrößen für Kinder und Erwachsene.
- Nach Herstellerangaben ist die Anwendung ab einem Körpergewicht von etwa 10 Kilogramm vorgesehen.
- Ein patentiertes Zwei-Ventil-System mit Druckbegrenzung soll für einen kontrollierten Unterdruck sorgen.
- LifeSaveAir ist als Medizinprodukt der Klasse I registriert.
- Das Produkt wird nach Herstellerangaben in Deutschland entwickelt und produziert.
- Das Gerät ist für private Haushalte ebenso gedacht wie für Unternehmen, Einrichtungen und andere Orte, an denen ein Erstickungsnotfall auftreten kann.
- LifeSaveAir ersetzt weder den Notruf noch anerkannte Erste-Hilfe-Maßnahmen wie Rückenschläge oder abdominale Kompressionen.
- Das Gerät ist als ergänzende Hilfe vorgesehen, wenn etablierte Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht erfolgreich waren oder nicht angewendet werden können.
- Nach einer tatsächlichen Notfallanwendung soll das verwendete Gerät aus hygienischen Gründen nicht erneut eingesetzt werden.
LifeSaveAir richtet sich an Nutzer, die ihre Erste-Hilfe-Ausstattung um ein zusätzliches mechanisches Hilfsmittel bei Atemwegsblockaden erweitern möchten. Entscheidend ist, dass das Gerät nur entsprechend der Gebrauchsanweisung verwendet wird und bei einem Erstickungsnotfall weiterhin sofort der Rettungsdienst unter 112 verständigt wird.
Fakten/ Steckbrief
- Name
- LifeSaveAir
- Entitätstyp
- Startup / Marke / DHDL-Teilnehmer
- Bereich auf DHDL.info
- Gründer
- Kurzbeschreibung
- Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung
- DHDL-Bezug
- Eintrag im DHDL-Teilnehmerverzeichnis
- Ausstrahlung
- DHDL-Sendung vom 26.10.2026
- Status auf DHDL.info
- Redaktionell geführter Gründer-/Startup-Eintrag
- Relevante DHDL-Seiten
- Gründer-Übersicht, Produkte, DHDL-Sendung vom 26.10.2026
Quellen, weiterführende Links

Website von LifeSaveAir (Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung) - Screenshot vom 22.10.2026
Einordnung LifeSaveAir auf DHDL.info
LifeSaveAir wird auf DHDL.info als Gründer-, Startup- und Marken-Eintrag im Umfeld von Die Höhle der Löwen (DHDL) geführt.
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¶ LifeSaveAir (Erste-Hilfe-Gerät bei Erstickung) wurde von Autor:in Natalie (nw) veröffentlicht am 22. Oktober 2026. LifeSaveAir wurde der Branche HealthSicherheit zugeordnet.
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