aumio

✰ DHDL Sendung vom 26.04.2021

In Folge 6 der 9. Staffel „Die Höhle der Löwen“ stellt sich die Entspannungs-App für Kindern aumio vor. Viele Kinder zeigen vor allem seit der Corona-Pandemie psychische Auffälligkeiten. Dem will die App durch Entspannungsübungen und Meditation entgegenwirken.

Die Gründer

Ideengeber Jean Ochel und seine Freunde Simon Senkl, Felix Noller und Tilman Wiewinner präsentiert das Start-up aumio.

Ein glückliches Leben beginnt im Kopf.

Wenn Kinder Stress oder Ängste haben, ist es wichtig für Entspannungsmöglichkeiten zu sorgen. Aumio setzt hier an und bietet zum Beispiel geleitete Meditationen speziell für Kinder an. Dadurch lernen sie, mit mentalen Hürden besser zurechtzukommen und auch mal vom stressigen Alltag abzuschalten. Die App basiert auf wissenschaftlichen Befunden, die auch in der Psychotherapie angewendet werden. Die Gründer wünschen sich, dass ihre Entspannungsapp für Kinder als Medizinprodukt zertifiziert wird und damit künftig auch auf Rezept verschrieben werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt aumio 150.000 Euro und bietet der Jury dafür 10 Prozent ihres Unternehmens.

Entspannungs-App für Kinder

Rund ein Viertel aller Schulkinder zeigt psychische Auffälligketen, das entspricht ungefähr sechs Kindern pro Klasse. In der Corona-Krise ist der Anteil nochmal gestiegen. Unterstützung brauchen die Kinder unter anderem bei Stress- und Angstbewältigung sowie beim Einschafen. Hier setzt aumio an: Durch Geschichten, Übungen und Meditationen lernen sie nach und nach, sich zu entspannen. Aumio bietet auch Kurse speziell für ADHS, Einschlafprobleme oder Angstzustände an. Die Entspannungs-App für Kinder

  • Steigert das Wohlbefinden
  • Fördert die Resilienz
  • Stärkt die Aufmerksamkeit
  • Hilft gegen Ängstlichkeit und negative Stimmung
  • Unterstützt beim Einschlafen
  • Verringert Impulsivität
  • Verbessert die schulischen Leistungen

Beraten werden die Gründer bei der Gestaltung der App unter anderem von Eltern und Kindern, den aumio-Berater*innen zwischen 8 und 14 Jahren, nach den ethischen Prinzipien des Designing for Children’s Rights Guide. Auch gibt es bereits eine erste erfolgreiche Studie mit aumio, die belegt, dass die App gegen Impulsivität und Hyperaktivität hilft. Für Schulen gibt es auch schon ein Schulpaket für Entspannung im Klassenzimmer.

So lief der Pitch/ Deal

Der Auftritt hatte es in sich. Zuerst begeisterten die vier Gründer mit ihrem Wissen, der fachlich fundierten und offensichtlich ansprechenden App inkl. anstehender Zulassung als digitales Medizinprodukt. Da war sogar B2C-Experte Ralf Dümmel begeistert.
Als erster Löwe wagte sich Nils Glagau vor und sprach sich mit Carsten Maschmeyer für ein Kombi-Angebot ab, da sich die Stärken beider gut ergänzen dürften. Dagmar Wöhrl verfolgte das leicht enttäuscht aufmerksam. Nachdem Georg Kofler und Ralf Dümmel ausgestiegen sind, sprach Dagmar Wöhrl mit Carsten Maschmeyer, um den Deal zu Dritt anzubieten. Carsten Maschmeyer bat Dagmar Wöhrl daraufhin, auch Nils Glagau zu fragen. Diesem waren dann aber drei Löwen zu viel. Also ging sie zu Carsten Maschmeyer und berichtete wahrheitsgemäß, ihm (Nils Glagau) seien drei zu viel, er würde es auch alleine machen – in der Hoffnung mit Carsten Maschmeyer dann ein Kombi-Angebot abgeben zu können. Doch der wollte sich spontan nicht äußern, musste sich erst „sortieren“.
Dann startete Nils Glagau mit einem Angebot, ergänzte das aber um die zweite Komponente Carsten Maschmeyer für ein Kombi-Angebot. Dieser stieg darauf ein und begründete nachvollziehbar, dass Nils Glagau ja zuerst kam. Dagmar Wöhrl war sichtlich enttäuscht. Sie stieg dann wegen dieses Angebotes nachvollziehbar aus.
Maschmeyer und Glagau boten 150.000 Euro für 20 % – je 10 % für die beiden Gründer.
Die vier Gründer nahmen nach kurzer Beratung das Angebot nicht an. Sie boten nach Begründung an, den Anteil auf 12 % zu erhöhen. Nils Glagau reichte das nicht. Carsten Maschmeyer appellierte an den Wert der Beteiligung. Nach erneuter Beratung auf beiden Seiten kamen die Gründer zurück und lehnten das Angebot ab.
Daraufhin boten die beiden Löwen 200.000 Euro für 20 %. Dann schaltete sich Dagmar Wöhrl nochmal ein, um sich mit 5 % zu beteiligen.
Die Gründer kamen zurück und lehnten auch dieses Angebot ab. Dann wurde Dagmar Wöhrl wieder aktiv und bot mit Carsten Maschmeyer 20 % (15 % und 5 %) – ohne Nils Glagau.
Doch dann stieg Carsten Maschmeyer aus wegen der Anteile.
Kein Deal.

Gesuch & Deal?

ArtInvestmentAnteileUnternehmenswert
Gesuch150.000 €10 %1.500.000 €
Kein Deal-- €-- %-- €

Video

aumio: Einführungskurs Achtsamkeit für Gesundheit und Wohlbefinden

aumio: Einführungskurs Achtsamkeit für Gesundheit und Wohlbefinden

Quellen, weiterführende Links

aumio Website

Website von aumio (Entspannungs-App für Kinder) - Screenshot vom 28.08.2021


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Autor Anna
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