Rootify

✰ DHDL Sendung vom 10.03.2020

Mit der App Rootify lernt man Sprachen, in dem auf der Muttersprache aufgebaut wird. Diese gemeinsamen Wurzeln werden per Algorithmus erkannt und beschleunigen so das Sprachenlernen.

Der Gründer

Hinter Rootify steht der 23-Jährige Ehsan Allahyar Parsa aus Gießen, der mit seinem Start-up Rootify den Sprachlernmarkt revolutionieren will. Der Gründer ist ein Sprachtalent: er selbst spricht 10 Sprachen: Deutsch, Persisch, Afghanisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Afrikaans und Mandarin.

Sprachen lernen mit Rootify

Viele Sprachen wie Spanisch, Französisch und Portugiesisch haben die gleichen Wurzeln. Dadurch klingen viele Wörter ähnlich oder sind ähnlich aufgebaut. Bestehende Sprachkenntnisse erleichtern so das Lernen einer weiteren Sprache mit gleichen Wurzeln.

Dabei wird der Lernende mit höchster Effizienz durch die Gemeinsamkeiten an die Zielsprache herangeführt. Die dadurch entstehenden Synergie-Effekte beschleunigen den Lernprozess um ein Vielfaches!

Mit der vielfach ausgezeichneten App Rootify soll das Sprachlernen auf dieser Basis erleichtert werden.
Rootify bezeichnet sich selbst als „Tinder für Sprachen“. Die Webseite gibt es derzeit leider nicht auf Deutsch.

Ehsan Allahyar Parsa benötigt 175.000 Euro und bietet dafür 18 Prozent seiner Anteile an Rootify. Ob er Frank Thelen mit seiner Idee begeistern kann? Die aktuelle Webseite spricht wohl nicht dafür.

So lief der Pitch/ Deal

Ehsan Allahyar Parsa machte einen guten Eindruck auf die Löwen, die ihn auch durch kritische Nachfragen kaum aus dem Tritt brachten.
Allerdings befindet sich Rootify noch in einer sehr frühen Phase, die entscheidende Funktion der App ist noch in der Entwicklung. Ralf Dümmel war wegen des Themas schnell raus. Carsten Maschmeyer schreckte wegen negativer Erfahrung im Sprachen-Lernen-Bereich zurück. Letztlich machte Frank Thelen ein Angebot, so dass Georg Kofler deswegen kein Angebot mehr machte. Ihm war primär wichtig, dass Rootify nicht ohne Deal aus der Sendung geht: „ohne Geld gehst Du hier nicht raus“.
Das Angebot von Frank Thelen war jedoch ungewöhnlich, da er den Hauptprogrammierer mit beteiligt wissen wollte. Er bot daher die geforderten 175.000 Euro für 20 % und forderte zusätzlich 10 % des Gründers für das künftige (technische) Management.
Nach telefonischer Rücksprache mit dem potenziellen 10 %igen Anteilseigner sagte Ehsan Allahyar Parsa zu. Deal.

Gesuch & Deal!

ArtInvestmentAnteileUnternehmenswert
Gesuch175.000 €18 %972.222 €
Deal175.000 €20 %875.000 €
Bewertung+0 %+11 %-10 %

Deal von Frank Thelen

Der Deal hielt der nachfolgenden Unternehmensprüfung leider nicht stand. (Quelle: https://www.deutsche-startups.de/2020/03/11/rootify-rostdelete-mimik-skincare/, abgerufen am 23.09.2020)

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