Precision
In der Sendung vom 20.10.2025 der 18. Staffel „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) wird das Foodtech-Start-up Precision vorgestellt. Das Münchner Unternehmen will Milchprodukte komplett neu denken – ohne Kühe, aber mit echten Milchproteinen, die mithilfe von Präzisionsfermentation hergestellt werden. So entstehen Milchalternativen, die in Geschmack und Funktion möglichst nah an klassische Kuhmilch herankommen sollen, dabei aber nachhaltiger, ressourcenschonender und tierfrei produziert werden. Aktuell bietet Precision verschiedene Milchdrinks mit unterschiedlichem Fettgehalt an, die laut Gründern mehr Calcium, weniger Zucker und zusätzliche Vitamine enthalten und in einem Pfandsystem mit recycelbaren Verpackungen abgefüllt werden.
Die Gründer
Hinter Precision stehen Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck aus München. Das Trio vereint wissenschaftlichen Background, Technologie-Know-how und Unternehmergeist und versteht sich als Teil einer neuen Generation von Food-Start-ups, die Ernährung, Klima und Tierwohl zusammendenkt. In der „Höhle der Löwen“ suchen sie 500.000 Euro Wachstumskapital und bieten dafür 8 Prozent der Firmenanteile an – eine Unternehmensbewertung von 5.750.000 Euro, die von Beginn an für Gesprächsstoff sorgt.
Milchalternative ohne Kühe
Im Studio präsentieren die Gründer ihre kuhfreie Milchalternative, lassen die Löwen riechen und probieren – Konsistenz und Geschmack erinnern viele stark an herkömmliche Milch. Während Produkt und Technologie beeindrucken, sorgen Bewertung, Markteintrittsstrategie und Risiken für Diskussionen. Einige Löwen steigen früh aus, anschließend entbrennt ein hitziger Schlagabtausch zwischen Frank Thelen und Janna Ensthaler um die bessere Expertise und das stärkere Angebot. Das Gründerteam steht zwischen zwei starken Investorenpersönlichkeiten – und bis zuletzt bleibt offen, ob aus der Vision von Hightech-Milch ohne Kühe tatsächlich ein Deal wird.
Die Vorteile von Precision im Überblick
- Echte Milchproteine aus Präzisionsfermentation – komplett ohne Kühe
- Geschmack und Funktionalität nah an klassischer Kuhmilch
- Verschiedene Varianten mit unterschiedlichem Fettgehalt
- Laut Gründern: mehr Calcium, weniger Zucker und zusätzliche Vitamine
- Ressourcenschonendere Produktion mit Potenzial für weniger CO₂-Ausstoß und geringere Landnutzung
- Nachhaltiges Pfandsystem mit recycelbaren Verpackungen
- Technologie perspektivisch auch für Joghurt, Käse und weitere Milchprodukte nutzbar




